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Jakob Pöltl Basketball Camp 2019

Beitrag wurde erstellt am Montag, 24. Juni 2019
Autor: Ray Singca | Camps

 

Als kleinen wahr gewordenen Traum beschrieb Jakob PÖLTL in der Camp-Ausschreibung dieses Trainingslager. Doch nicht nur für ihn, sondern bestimmt auch für zahlreiche Kids, ist mit diesem Projekt ein großer Traum in Erfüllung gegangen. NBA-Flair in Wien bzw. in Österreich? Mehr, bitte! Denke ich an meine Nachwuchszeit zurück, wäre ein Camp mit einem etablierten Profi, geschweige denn mit einem NBA-Star, wohl eines meiner größten Highlights gewesen. Nur zu gut erinnere ich mich daran, dass ich vor etlichen Jahren versucht habe, trotz der geringen Media Coverage, einige Informationen und Eindrücke von der Michael Jordan Flight School oder dem Sixers Camp zu ergattern. So oft hatte ich mir gewünscht, einfach selbst dabei zu sein. Dass es jetzt ein Camp mit NBA-Kaliber ausgerechnet in Wien gibt, ist eigentlich schon fast unglaublich und auf jeden Fall eine einmalige Erfahrung für alle Beteiligten. Deshalb gleich ein riesiges Dankeschön an das Organisationsteam dafür, dass ich live dabei sein durfte!


Bildquelle: talking-heads.at (2019)


Kurz zu den Eckdaten. Konzipiert wurde das Camp für Teilnehmer zwischen 8 und 14 Jahren, die für die Trainings in zwei Altersgruppen eingeteilt wurden. An vier Tagen fanden im T-Mobile Dome dann jeweils zwei Einheiten pro Tag statt und die Kinder wurden täglich von 08:00 bis 17:00 betreut und beaufsichtigt. Tolle Sache, was es dann eben auch Basketballern aus anderen Bundesländern erlaubte, leichter daran teilzunehmen. Auch das Mittagessen und Snacks sind inkludiert. Besonders gut fand ich aber, dass die Teilnahme vereinsunabhängig ist. Gut auch, dass für das Pöltl-Camp keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Spieler jeglicher Levels sind willkommen und so habe ich mir von den Coaches sagen lassen, dass einige Anfänger ebenfalls mit am Start waren. Top! Tolles Konzept, was dann schlussendlich auch 140 Teilnehmer überzeugte.


Bildquelle: talking-heads.at (2019)


Vor Ort konnte ich mir davon dann selbst ein Bild machen und sehen, was das Camp nicht nur zu einer Trainingsmöglichkeit, sondern zu einem echten Erlebnis machte. Wohl gemerkt, bei meinem Besuch befand sich das Trainingslager bereits in der letzten Einheit. Etliche Trainings und vor allem die drückende Hitze in der Halle haben die Trainer und die Teilnehmer bereits hinter sich. Trotzdem war man immer noch mit vollem Einsatz und Elan dabei und sorgte für eine tolle Atmosphäre. Vor allem bei den individuellen Competitions wurde es nochmal richtig laut.


Bildquelle: talking-heads.at (2019)


Die absoluten Camp-Highlights lieferte aber Jakob persönlich. Der Center der San Antonio Spurs stand den Teilnehmern, abgesehen von einigen Terminen mit dem ORF & Co., die gesamte Zeit über zur Verfügung. Einfach nur anwesend zu sein, reichte ihm aber nicht. Er schwitzte mit den anwesenden Basketballern und Basketballerinnen, machte bei sämtlichen Drills selbst mit, spielte 1on1 in den Pausen und stand immer wieder für Fotowünsche zur Verfügung. Wie die Teilnehmer, war auch er mit vollem Einsatz dabei und sorgte dadurch für unzählige unvergessliche Momente . Sehr beeindruckend!


Bildquelle: talking-heads.at (2019)


In Elterngesprächen, die ich beim Vorbeigehen ein wenig mithören konnte, zeigte man sich mit dem Camp durchwegs zufrieden und auch mehrere Coaches berichteten von weiteren positiven Rückmeldungen. Jakob meinte in einem Gespräch ebenfalls, dass er mit dem Outcome sehr zufrieden ist und es toll findet, dass die Kids so viel Bereitschaft zum Mitmachen zeigen. Generell gibt das tolle, positive Feedback natürlich Kraft für mehr. Wann, wo und in welcher Form eine Fortsetzung stattfinden kann, steht aber noch offen. Erstmal kann man sich aber über eine gelungene Premiere freuen.




Persönlich habe ich noch nie so ein großes Camp gesehen und ich war während meiner Nachwuchszeit auch bei etlichen als Teilnehmer dabei. Insgesamt 140 Basketballbegeisterte bei einem Basketball-Camp in Österreich am Start zu haben, ist schon sehr beeindruckend. Es bleibt also nur zu hoffen, dass es davon eine Fortsetzung geben wird. Auf jeden Fall ist es ein großes Ausrufe- und Lebenszeichen für Basketball Austria. Weiter so!

Titelbild: talking-heads.at (2019)

Ray Singca

Co-Founder, Vereinsobmann und Guard bei den Vienna Paladins.

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