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Der Weg in die ABL

Beitrag wurde erstellt am Montag, 11. Juni 2018
Autor: Hubert Schmidt | Basketball Austria

 

Nachdem wir in der Saison 2014/15 den ersten Anlauf gestartet hatten und nach dem zweiten 2BL-Titel in der Relegation denkbar knapp am UBSC Graz gescheitert waren, setzten wir uns für die Saison 2017/18 umso entschlossener den Aufstieg in die ABL als Ziel.


Bildquelle: dctimberwolves.at (2018)


Da die erste Liga eigentlich von neun auf acht Teams reduziert werden hätte sollen, war dies ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Wir konnten dank gezielten Verstärkungen, einem sehr tiefen Kader und tollem Team-Spirit über die Mannschaftsgrenzen hinaus den Grunddurchgang dominieren und auch in den Entscheidungsspielen in den Playoffs hervorragende Leistungen bieten. Mitten in der Finalserie ereilte uns die Nachricht, dass die Relegation aufgrund eines Schiedsgerichtsverfahrens entfällt und wir sportlich für die ABL qualifiziert sind. Zusätzlich legitimieren konnten wir den sportlichen Aufstieg schließlich mit dem dritten Meistertitel.


Bildquelle: dctimberwolves.at (2018)


Hauptantrieb war es, unseren Eigenbauspielern die Perspektive ABL innerhalb unseres Vereins bieten zu können. Umso erfreulicher war es, dass mit Jonas JOHN, Peter HOFBAUER und Jakob MAYERL drei junge Akademiespieler einen großen Teil zum sportlichen Erfolg beitragen konnten und viele weitere im Kader standen.


Bildquelle: dctimberwolves.at (2018)


Die nächste Hürde war die Lizenz-Erteilung: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Mindestbudget von 350.000 Euro) wurde nachgewiesen, die Vienna D.C. Timberwolves erhielten daher die Lizenz, allerdings mit Auflagen. Der T-Mobile Dome muss in Kooperation mit Hallenbetreiber ASKÖ, gemäß der ABL-Hallenrichtlinien adaptiert und für Sky-Livespiele bereit gemacht werden. Inwieweit hier die vorgesehenen Übergangsbestimmungen für Aufsteiger zum Tragen kommen, ist noch zu klären.

Vor uns liegt auf jeden Fall noch ein arbeitsreicher Sommer. Der Rückzug von Präsident Wolfgang HORAK, der die Timberwolves mit seinem unglaublichen Einsatz ein Jahrzehnt lang geprägt hat, schmerzt uns in diesem Zusammenhang natürlich. Wir haben seine Aufgabenbereiche aber auf mehrere Schultern verteilt und sind zuversichtlich, mit einer möglichst wenig veränderten Mannschaft ab Herbst in der ABL antreten können.

Titelbild: dctimberwolves.at (2018)

Hubert Schmidt

Redakteur bei LAOLA1.

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Wiener Liga

Team W L P
       
UKJ Rockets/2 5 0 10
Vienna Paladins 4 1 9
Vienna United/3 3 2 8
Vienna Timberwolves/3 2 3 7
UKJ Rockets/3 1 4 6
BC DSG Gumpendorf/2 0 5 5

ASKÖ Cup

Team W L P
       
Vienna Paladins 4 0 8
WAT22 Oldies 3 2 8
EuroFighters 3 0 6
Phalanx 2 1 5
Lok Praterstern 1 3 5
Vienna Spartans 0 4 4
Ararat 1 2 4